Visualisierung: Erlaubnis Du Brauchst 5 Dinge Wirklich Okay
|

💫 Die Erlaubnis, die du brauchst: 5 Dinge, die wirklich okay sind

Wie oft hast du das Gefühl, dass du nicht genug tust, nicht gut genug bist, nicht schnell genug vorankommst? Der moderne Lebenstempo suggeriert, dass Dauerproduktivität und makellose Stärke der einzig akzeptable Zustand sind. Doch dieser kraftvolle, in einfachen Sätzen formulierte Spruch stellt sich schützend vor dich. „Es ist okay…“ – diese zwei Worte sind eine radikale Erlaubnis in einer Welt der ständigen Erwartungen. Er ist keine Entschuldigung für Passivität, sondern ein Werkzeug für Selbstmitgefühl. Tauche mit mir ein in die tiefe Bedeutung dieser fünf Erlaubnisse und entdecke, warum sie so viel mehr sind als nur tröstliche Worte.


Die Anatomie einer Befreiung: Warum „Es ist okay…“ heilsam wirkt

Die einfache, stichpunktartige Struktur des Spruches ist genial. Jeder Punkt ist eine direkte, ungeschminkte Erlaubnis, die eine gängige, unausgesprochene „Nicht-okay“-Regel unserer Gesellschaft durchbricht. Es ist kein argumentativer Essay, sondern eine Abfolge von Dekreten für die eigene Seele. Die Wiederholung von „Es ist okay“ schafft einen rhythmischen, mantra-ähnlichen Effekt, der die Botschaft tiefer ins Unterbewusstsein sinken lässt.

Psychologisch betrachtet spricht dieser Text direkt zu unserem „inneren Kritiker“ – jener Stimme, die uns antreibt, aber oft auch quält. Indem er Dinge explizit als „okay“ deklariert, die dieser Kritiker normalerweise verdammt, schafft er einen kognitiven Gegenpol. Er bietet eine neue, gültige innere Regel an, die wir gegen die alten, strafenden austauschen können. Es ist eine sprachliche Form der Selbstberuhigung.

Illustration zum Thema: Erlaubnis Du Brauchst 5 Dinge Wirklich Okay
Abbildung: Wie Oft Hast Du Gefühl Du Nicht Genug Tust Nicht Gut Genug Bist Nicht Schnell Genug Vorankommst Hellip…

Die tiefere Bedeutung hinter den fünf Erlaubnissen

  • „…manchmal nichts zu tun“ ist eine Rebellion gegen den Produktivitätskult. Es anerkennt, dass Mensch-Sein wertvoll ist, unabhängig von Output. Es ist die Erlaubnis zum Sein statt nur zum Tun – die Grundlage für Regeneration und Kreativität.
  • „…Fehler zu machen“ entkoppelt unseren Wert von Fehlerfreiheit. Es ist die Anerkennung, dass Lernen und Wachsen inhärent mit Fehlschlägen verbunden sind. Ein Leben ohne Fehler wäre ein Leben ohne mutige Versuche.
  • „…wenn du nicht bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen“ schützt unsere innere Chronologie. Es widerspricht dem Druck, stets dem externen Zeitplan (Karriere, Beziehung, Gesellschaft) zu folgen, und ehrt das eigene Tempo der Heilung, des Verstehens und der Vorbereitung.
  • „…wenn du Schwierigkeiten hast, um Hilfe zu bitten“ normalisiert eine der größten menschlichen Hürden: Verletzlichkeit zu zeigen. Es sagt, dass der Kampf darum, sich zu öffnen, verständlich und Teil des Prozesses ist – nicht ein weiteres persönliches Versagen.
  • „…nicht in Ordnung zu sein“ ist vielleicht die mächtigste Erlaubnis. Sie erlaubt uns, echt zu sein. Wir müssen nicht vorspielen, heil zu sein, um akzeptabel zu bleiben. Dies schafft den Raum, in dem wahre emotionale Verarbeitung überhaupt erst beginnen kann.

Vom Wissen zum Fühlen: 4 Schritte, um diese Erlaubnis zu verinnerlichen

  1. Identifiziere deine „Nicht-okay“-Regel: Wenn einer der fünf Sätze dich besonders anspricht oder Widerstand hervorruft, frage dich: Welche strenge, innere Regel steht dagegen? Schreibe sie auf (z.B. „Es ist NICHT okay, nichts zu tun, weil ich sonst wertlos bin.“). Sieh dir diesen Glaubenssatz an – ist er wirklich dein Freund?
  2. Erstelle ein persönliches „Es ist okay…“-Mantra: Nimm den für dich relevantesten Satz und mache ihn zu deinem Leitsatz für die Woche. Schreibe ihn auf einen Zettel an den Spiegel oder als Erinnerung ins Handy. Wiederhole ihn bewusst, wenn der innere Druck steigt.
  3. Beweise es dir mit einer Mikrohandlung: Wähle eine winzige, kontrollierte Handlung, die deine neue Erlaubnis beweist. Z.B.: Für „nichts tun“: Setze dich 5 Minuten bewusst hin und tu wirklich nichts. Für „um Hilfe bitten“: Formuliere eine kleine, konkrete Bitte an einen vertrauten Menschen. Die Erfahrung festigt die Erlaubnis.
  4. Feiere den „Rückfall“: Du wirst in alte Muster verfallen – das ist garantiert. Anstatt dich dann zu verurteilen („Siehst du, es geht doch nicht!“), mache genau das Gegenteil: Sage dir: „Es ist okay, dass es mir gerade schwer fällt, mir zu erlauben, dass es okay ist.“ Diese Meta-Erlaubnis durchbricht den Teufelskreis der Selbstverurteilung.

Wer braucht diese Erlaubnis am dringendsten?

  • Die High-Performer und Perfektionisten, deren Selbstwert an Ergebnis und Fehlerlosigkeit gekoppelt ist und die vor dem inneren Burnout stehen.
  • Menschen in Lebensübergängen (Jobwechsel, Elternschaft, nach Verlust), die unter dem Druck stehen, sofort wieder „funktionieren“ zu müssen.
  • Alle mit einer starken inneren Kritikerstimme, die glauben, nur durch ständige Selbstoptimierung liebenswert zu sein.
  • Menschen, die eine Krise oder traumatische Erfahrung bewältigen und sich für ihre langsamen Fortschritte oder ihre anhaltende Traurigkeit schämen.

Deine Zweifel – hier direkt adressiert (FAQ)

Wenn ich mir all das erlaube, werde ich dann nicht einfach träge und unverbessertlich?
Das ist eine zentrale und berechtigte Angst. Der Schlüssel liegt im Verständnis: Diese Erlaubnisse sind kein Freibrief für Verantwortungslosigkeit, sondern ein Schutz vor Selbstzerfleischung. Es geht nicht darum, Fehler zu suchen oder Hilfe grundsätzlich zu verweigern. Es geht darum, den Umgang mit diesen unvermeidbaren menschlichen Erfahrungen zu verändern – von strafend zu lernend, von beschämend zu akzeptierend. Selbstmitgefühl ist die Basis für nachhaltige Veränderung, nicht ihr Gegenteil.

Ich kann die Sätze rational verstehen, aber ich fühle sie nicht. Wie komme ich vom Kopf ins Herz?
Der Weg vom intellektuellen Verständnis zum gefühlten Glauben ist oft lang. Beginne nicht damit, die Gefühle erzwingen zu wollen. Beginne mit dem Verhalten. Führe die Mikrohandlung aus Schritt 3 durch. Das Erleben, dass die Welt nicht untergeht, wenn du 5 Minuten nichts tust oder einen kleinen Fehler zugibst, sendet ein stärkeres Signal an dein Gefühlszentrum als tausend gedachte Sätze. Vertraue der Macht der kleinen, bewiesenen Erfahrung.

Fazit: Deine Menschlichkeit ist deine Stärke

Dieser Spruch ist mehr als Trost. Er ist eine Korrektur einer toxischen Erzählung. In einer Kultur, die Stärke mit Unverwundbarkeit und Wert mit stetiger Produktion verwechselt, erklärt er sanft und bestimmt: Deine menschlichen „Unzulänglichkeiten“ sind kein Systemfehler, sondern das Betriebssystem. Sie sind nicht das, was dich trotz allem wertvoll macht; sie sind integraler Teil dessen, was dich zu einem fühlenden, lernenden, verbundenen Wesen macht.

„Es ist okay…“ sind vielleicht die zwei wichtigsten Worte, die du dir heute sagen kannst. Sie sind die Tür aus dem Gefängnis unmöglicher Erwartungen. Gehe hindurch. Erlaube dir, zu atmen, zu stolpern, zu pausieren, zu bitten und zu trauern. In dieser Erlaubnis findest du nicht Schwäche, sondern eine neue, unerschütterliche Art von Stärke: Die Stärke, ganz du selbst zu sein. Genau so, wie du gerade bist.

📤 Teilen

✨ Personalisiere dein Teilen

💬 Deine personalisierte Nachricht wird über WhatsApp geteilt

Wähle deine Stimmung:

Wird vor dem Link angezeigt

📋 Vorschau deiner Nachricht:

"Dieser Spruch berührt mein Herz ❤️"
📊 Wir tracken nur die Anzahl der Shares, um zu sehen, was dir gefällt. Keine persönlichen Daten!

Mehr Inspiration

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert