Arthur Schnitzler: „Abschied“ – Ein stilles Gedicht über das, was bleibt
Manchmal ist ein Abschied leise. Kein großes Drama, sondern ein ruhiges Zurücklassen von dem, was man gegeben hat. Arthur Schnitzler hat dieses Gefühl in wenigen Zeilen festgehalten – schlicht, tief und sehr berührend.
Das Gedicht „Abschied“ eignet sich wunderbar als sensible Grußbotschaft, wenn man jemandem etwas Wichtiges mitgeben oder in Erinnerung behalten möchte.
Das Gedicht „Abschied“ von Arthur Schnitzler
Ich habe dir viel gegeben; Bewahr es gut, Wo fern vom Irren und Leben Es einsam ruht. Wie Schatten hingebreitet, Die kommen und fliehn, Auf deiner Seele gleitet Die Welt dahin. Doch in die tiefern Gründe Schau ich hinab, Ob ich dort wiederfinde, Was ich dir gab.
Worum geht es in diesem Gedicht?
Schnitzler spricht von dem, was man einem anderen Menschen geschenkt hat – Gefühle, Erinnerungen, ein Stück von sich selbst. Es soll gut bewahrt werden, an einem stillen Ort, fern vom Lärm des Alltags.
Die Welt zieht wie Schatten über die Seele. Doch der Dichter blickt in die tieferen Schichten – dorthin, wo das wirklich Wichtige liegt. Ein Gedicht über Abschied, Erinnerung und das, was bleibt.
Wann passt dieses Gedicht besonders gut?
- Bei einem Abschied oder Trennung
- Als stille, nachdenkliche Grußbotschaft
- Zum Ausdruck von Verbundenheit trotz Distanz
- Für Menschen, die etwas Wertvolles behalten sollen
Ein kurzer, würdevoller Text, der ohne große Worte viel sagt.