Ernst Moritz Arndt: „Friedensgebet“ – Ein kraftvolles Gedicht um Frieden
In unruhigen Zeiten suchen viele Menschen nach Worten, die Trost und Hoffnung schenken. Ernst Moritz Arndts „Friedensgebet“ ist genau so ein Text: ein ehrliches, eindringliches Gebet um Frieden – in der Welt und im eigenen Herzen.
Das Gedicht eignet sich wunderbar als hoffnungsvolle Grußbotschaft, wenn man jemandem Ruhe, Geborgenheit oder einfach ein bisschen Frieden wünschen möchte.
Das Gedicht „Friedensgebet“ von Ernst Moritz Arndt
Gib Frieden, Herr, gib Frieden, Du milder Liebeshort! Einst bist du abgeschieden Mit süßem Freudenwort: Ich geb' euch meinen Frieden, Wie ihn die Welt nicht gibt, Verheißen und beschieden Dem, der mich glaubt und liebt. Gib Frieden, Herr, gib Frieden! Die Welt will Streit und Krieg, Der Stille wird gemieden, Der Wilde hat den Sieg, Und Unruh' herrscht auf Erden Und Lug und Trug und List – Ach! Lass es stille werden, Du stiller Jesus Christ! Gib Frieden, Herr, gib Frieden, Du milder Liebeshort! Dann wird es schon hienieden Ein Paradiesesort, Und Sorgen fliehn und Schmerzen Aus jeder schweren Brust, In Freuden glühn die Herzen, In Lieb' und Himmelslust.
Worum geht es in diesem Gedicht?
Arndt bittet um den Frieden, den die Welt selbst nicht geben kann. Er beschreibt die Unruhe, den Streit und die Unwahrheit auf Erden – und hofft auf die stille Kraft, die alles wieder zur Ruhe bringt. Am Ende steht die Vision eines friedvollen Ortes, an dem Sorgen und Schmerzen weichen.
Ein Gedicht voller Sehnsucht nach Ruhe und echter Liebe.
Wann passt dieses Gedicht besonders gut?
- Als hoffnungsvolle Grußbotschaft
- In Zeiten von Unruhe oder Sorge
- Zum Wunsch nach innerem und äußerem Frieden
- Für Menschen, die Trost und Zuversicht brauchen
Ein starker, klarer Text, der Hoffnung schenkt und das Herz ein wenig leichter machen kann.