Ich vertraue dir nicht - das Buch zum erlernen von Vertrauen

Du brauchst ­čŹş Zucker – ich helfe dir | Helfen, wo keine Hilfe n├Âtig ist

Banner f├╝r das Autorenprofil von Franziska Franzi auf Amazon. Hintergrund ist grau und dunkel gef├Ąrbt, in der Mitte ist das Pseudonym Foto und der Name Franziska Franzi
Geschichte ├╝ber Helfen zum Nachdenken
Novellen - Kurzgeschichten - B├╝cher - Daniela Noitz

Es waren einmal zwei Nachbarn, die in Harmonie nebeneinander lebten. Irgendwann fingen beide Nachbarn beinahe zur gleichen Zeit damit an, nach dem Lebenssinn zu suchen. Sie versp├╝rten den Drang, dem anderen zu helfen. Sie w├╝ssten ganz genau, was der andere br├Ąuchte.

Dabei bemerkte der eine Nachbar, dass er andere Nachbar gar keinen Zucker im Haus hatte. Da musste er helfen. Kurzentschlossen eilte er in die K├╝che und holte ein P├Ąckchen Zucker. Mit einem sehr guten Gef├╝hl, jemanden helfen zu k├Ânnen und somit Anerkennung zu finden, eilte er zum Nachbarn und empfahl ihm das P├Ąckchen Zucker, welches ihm das Leben vers├╝├čen k├Ânne. ├ťberrascht bedankte sich der Beschenkte, hatte aber das Gef├╝hl, den Zucker nicht brauchen zu k├Ânnen. Aber sogleich fiel ihm ein, dass der andere ganz bestimmt M├╝sli brauchen k├Ânne, denn er wusste, dass dieser kein einziges M├╝sli zu Hause hatte. Und so nahm er den Zucker zwar dankend an, obwohl er nicht das Gef├╝hl hatte, diesen zu brauchen, befahl den Nachbarn zu warten und holte kurzerhand das M├╝sli aus der K├╝che. „Dieses M├╝sli musst du jeden Tag essen! Es ist sehr gesund und liefert wichtige Ballaststoffe!“ Der andere sah das M├╝sli ├╝berrascht an, weil er sich nicht vorstellen konnte, es zu brauchen, aber nahm es dankend und h├Âflich entgegen. Beide freuten sich ├╝ber das Gef├╝hl, geholfen zu haben.

Wochen sp├Ąter sa├čen zuf├Ąllig beide Nachbarn beim Arzt. Sie fragten sich gegenseitig, ob sie denn auch artig den Rat des anderen annahmen und t├Ąglich Zucker und M├╝sli zu sich nahmen. Das taten beide, auch wenn sie nicht gerade begeistert davon waren.

Nun stellte der Arzt jedoch bei dem einen Diabetes fest und beim anderen Getreideallergie. Und die Moral von dieser Geschichte? Die darf sich jeder selbst ausmalen.

Umo

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Ich hasse Menschen Buch

1 Kommentar zu ÔÇ×Du brauchst ­čŹş Zucker – ich helfe dir | Helfen, wo keine Hilfe n├Âtig istÔÇť

  1. Niemand muss das Leben eines anderen f├╝hren, ich tue das auch nicht, dass was dem einen gut tut, muss dem anderen noch lange nicht gut tun und umgekehrt, jeder sollte so bleiben wie er ist, jeder Mensch ist anders, dass sollte blo├č jeder begreifen,was der eine mag, mag ein anderer noch lange nicht und was einer bestimmten Person gut tut, ist f├╝r eine andere Person noch lange nicht gut, wer das einmal verstanden hat, wei├č was ich meine, jeder hat seine Lebensgeschichte, alle sind anders. Ich w├╝nsche mir, dass die Menschen unter einander f├╝r den anderen mehr Verst├Ąndnis aufbringen!

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