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Gedicht | Leben | ⏳ Gnade der Zeit

Gedicht: Gnade der Zeit

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Als wollte die Zeit sich zeigen, 
in dem Schein des Älter werdens, 
mit Demut will ich ihr neigen, 
ist sie das höchste Gut auf Erden. 

Nichts größeres hab ich je gesehen, 
den gnadenlosen Begleiter, 
sie macht auch nichts mehr ungeschehen, 
ein strategisch guter Verwalter. 

Wir fühlen uns so oft sehr groß, 
die Zeit hingegen still und leise, 
in unverzüglich kleinem Maß, 
doch bemerkt auf ihre eigen Art und Weise. 

Sie schaut vorbei und zieht von dannen, 
die Erinnerung, sie kehrt zu mir, 
kaum hat das Leben angefangen; 
neigt sich das Ende ihr. 

Umo 

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Ein Kommentar

  1. Anonym Anonym Juni 6, 2020

    (Peter F.) �� "KIKI"

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