Ich vertraue dir nicht - das Buch zum erlernen von Vertrauen

­čöö Kleine Geschichte zum Advent | Weg meiner Gedanken

Banner f├╝r das Autorenprofil von Franziska Franzi auf Amazon. Hintergrund ist grau und dunkel gef├Ąrbt, in der Mitte ist das Pseudonym Foto und der Name Franziska Franzi
Gedanken - Geschichte zum Advent
Novellen - Kurzgeschichten - B├╝cher - Daniela Noitz
Weg meiner Gedanken
Warm eingekleidet, umh├╝llt von einem dicken Schal, die gestrickte, schwarze Haube aufgesetzt, machte ich mich auf den Weg in den Wald. Es hatte geschneit, ein kalter Wind blies mir ins Gesicht und ich hatte meinen Kopf nach unten geneigt. Mochte es zum Schutz vor der K├Ąlte sein oder weil mir meine Probleme zu schwer geworden waren.
Die Uhr zeigte mir mein inneres Wissen, dass es sp├Ąter Nachmittag war.┬á Ich wollte die Natur genie├čen, die wundersch├Âne, schneebedeckte Landschaft und die Stille des Waldes h├Âren. Dabei pochten mir immer wieder meine Gedanken in meinem Kopf, wie sinnlos das Leben doch ist, wie egoistisch die Menschheit geworden ist, dass ein viel zu gro├čes Nehmen als Geben herrscht und in einer beinahe oberfl├Ąchlichen Art und Weise tiefgr├╝ndiges, wie optimistisches Denken als Marketingschrei boomt.
Ich hatte kein Vertrauen mehr. Nicht mehr in mich, in mein Leben und in alles andere. Kann man etwas so leicht verlieren, dass weder eine Form, noch greifbar ist? Meine Gedanken streiften an die vielen Geschichten, die ich in der virtuellen Welt gelesen hatte, an diese Mutmacher-Zitate und wie einf├Ąltig es doch war, diese zu teilen. Ich sp├╝rte, dass mir die K├Ąlte Kraft raubte, oder waren es meine Gedanken, meine Stimmung, die mir Energie entzog? Der Wille, den Wald zu erreichen, war da, obgleich ich zu Hause in meinen vier W├Ąnden auch diese Ruhe sp├╝ren h├Ątte k├Ânnen, vermutlich wohlig warm durch das Feuer im Kamin, das ich noch bevor ich mich auf den Weg machte, entfachte, um sp├Ąter bei einer Tasse hei├čem Tee im wohlig warmen Wohnzimmer zu entspannen.
Nun jedoch wollte ich meine Gedanken verlieren und vielleicht neue entdecken. Ein bisschen Vertrauen w├╝rde mir gut tun, es muss keineswegs gro├čes Vertrauen sein. Lediglich in das Leben w├Ąre schon angenehm. Die Tiefen jagen einem vieles durch den Kopf, die sch├Ânen Momente lassen den Kopf entspannen und die Zeit viel zu schnell verstreichen.
Ich nahm meine Umgebung kaum wahr, merkte jedoch, dass ich scheinbar alleine war. Vermutlich waren alle in ihren H├Ąusern und lasen in B├╝chern oder auf den Bildschirmen. Als Entspannung. Vielleicht sucht gerade in diesem Augenblick jemand dasselbe wie ich: ein bisschen Vertrauen.
Je mehr Schritte ich wagte, umso mehr schien es mir, als w├╝rde mein Kopf leer werden. Die vielen, abertausenden Gedanken begannen sich schon auf meinem Weg allm├Ąhlich auszuruhen und ich merkte, wie ich meinen Kopf einfach klein wenig hob. Wir k├Ânnen uns schon gl├╝cklich sch├Ątzen, denke ich. Abseits von all dem Trubel, sei es im Au├čen, durch diese vielen, vielen Aufmerksamkeiten die wir schenken, oder diese Aufmerksamkeiten nach innen gerichtet, unseren Gedanken zu Liebe, herrscht rund um uns die Perfektion der Natur, die immerhin, auch wenn wir es oftmals nicht glauben oder wahrnehmen, gr├Â├čer als wir ist. Sie scheint fehlerfrei zu sein oder f├╝gt beinahe alles, was sich nicht auf dem rechten Weg befindet, genau dorthin, wo der individuell passende Platz ist.
Ich erreiche den Pfad, der durch den Wald f├╝hrt. Irgendwelche Menschen hatten ihn schon gegangen und Schneeflocken haben sich nun, wie auch ├╝berall sachte auf ihn niedergelegt. Heute gehe ich ihn alleine, mit dem sehnlichsten Wunsch, ein bisschen Vertrauen zu gewinnen.
Wie angenehm ist diese Ruhe im Wald. Wie kraftvoll wirken die B├Ąume, wie sch├Ân glitzern stellenweise diese lieblichen Schneeflocken, dicht aneinander gereiht, je nachdem wie sie fallen. Es d├╝rften schon etwa zwei Stunden vergangen sein, es wurde dunkel und es dr├Ąngte in mir selbst, nach Hause gehen zu m├╝ssen. Irgendwann gab ich meiner inneren Stimme nach und kehrte um, gepr├Ągt von dem Bild und der Leere in meinem Kopf und es schien, als k├Ânnte ich mir selbst in diesem unscheinbaren, kleinen, pers├Ânlichen Augenblick sagen: Ich habe gerade ein bisschen Vertrauen erlebt.
Umo 
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Ich hasse Menschen Buch

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