Ich vertraue dir nicht - das Buch zum erlernen von Vertrauen

Nichtstun – zwischen Verlangen und Schuldgef├╝hlen

Banner f├╝r das Autorenprofil von Franziska Franzi auf Amazon. Hintergrund ist grau und dunkel gef├Ąrbt, in der Mitte ist das Pseudonym Foto und der Name Franziska Franzi
Ein Emaille-Kaffebecher auf einem h├Âlzernen Tisch. Der Becher ist leer, hat jedoch Spuren von Kaffee an den R├Ąndern.
Novellen - Kurzgeschichten - B├╝cher - Daniela Noitz

Kennst du das Gef├╝hl, dass das Nichtstun, das Einfach-nur-Rumsitzen, fast wie eine S├╝nde wirkt? In einer Zeit, in der Produktivit├Ąt und Effizienz ├╝ber alles zu stehen scheinen, kann das Nichtstun fast schon als faul oder unt├Ątig angesehen werden. Doch ist das wirklich so? In dieser Geschichte geht es um das Verlangen nach Ruhe und das Gef├╝hl der Schuld, das damit einhergehen kann. Lass uns gemeinsam erkunden, warum das Nichtstun manchmal genau das ist, was wir brauchen.

Nichtstun als Selbstpflege: Warum es manchmal wichtig ist, einfach mal nichts zu tun

„Alles schlecht“, denke ich mir und bl├Ąttere durch die Zeitung, „hier etwas schlimmes, da etwas schlimmes. Nichts gutes mehr. Erinnert mich an mein Leben.“ Ich halte inne, lehne mich zur├╝ck und greife nach der warmen Tasse Kaffee, die einfach so auf dem Tisch steht und vielleicht nicht einmal darauf wartet, dass ich sie nehme und aus ihr einen Schluck Kaffee nehme.

Es ist still rund um mich. Nur manchmal h├Âre ich das Vibrieren des Handys, was nicht einmal einen Anruf bedeutete, sondern irgendeine Benachrichtigung aus irgendeinem Social Media Netzwerk. Sehr praktisch finde ich es, jedoch auch manchmal nervig. Habe ich Aufmerksamkeit bekommen? Oder ist es doch nur wieder eine Gruppen-Benachrichtigung, die jemand anderen betrifft.

Das Leben ist hart. Trotzdem ich auf einem Stuhl in der K├╝che sitze und vor mir die Zeitung liegt. Trotzdem es ruhig um mich ist und ich eigentlich entspannen k├Ânnte, angenehmer Musik lauschen, ein spannendes Buch lesen oder rein gar nichts tun.

Wie verwerflich w├Ąre es, nichts zu tun. Es w├Ąre schlimm, wenn mich jemand fragen w├╝rde: „Was hast du denn diesen Sonntag so gemacht?“ Und ich lediglich zur Antwort geben k├Ânnte: „Nichts.“ Das klingt nicht nach viel, das klingt nach sehr wenig. Vielleicht mag wenig sogar angenehm wirken, es k├Ânnte durchaus auch besch├Ąmend sein. Mir etwas zu erlauben, was nichts ist. Was schreibe ich dann in die Social Media Plattformen rein? Heute habe ich nichts gemacht. War nicht einmal am Handy, hatte es dann ausgeschalten, weil mich dieses Surren irritierte. Wenn ich zumindest spazieren gehen w├╝rde, k├Ânnte ich meine Eindr├╝cke schildern. Auch das w├Ąre legitim. Aber rein gar nichts tun?

Meine Gedanken kommen und gehen. In meinem Kopf d├╝tfte mehr los sein, als rund um mich. Dabei w├Ąre so ein sch├Âner Tag, um raus zu gehen. Vielleicht einkaufen, rein in den Trubel, um meinen Kopf mit viel mehr zu f├╝llen, als jene Gedanken, die sich gerade um das Nichtstun drehen.

Als h├Ątte ich einen inneren Befehl bekommen, ein Verlangen, welches ich sp├╝re, stehe ich auf, die Tasse Kaffee immer noch in der Hand und schlendere ins Wohnzimmer. Die Tasse Kaffee stelle ich unmittelbar in der N├Ąhe  der Couch auf den kleinen Tisch, den ich so gern mochte. Mich selbst platziere ich auf die Couch in liegender, bequemer Pose. Wo mein Handy liegt, will ich nicht wissen. Es ist mir egal. All der Trubel und das Verlangen nach Aufmerksamkeit ist nicht wichtig. Nur meine Aufmerksamkeit auf meine Person, das empfinde ich in diesem Augenblick als wohltuend.

Und nun lasse ich einfach nur meine Gedanken zu. Alles, was mir in den Kopf kommt. Wie war es gestern? Was m├Âchte ich? Wo m├Âchte ich hin? Welche L├Âsungen gibt es? Schaffe ich es? Bis ich irgendwann die Gedanken erdulde: „Ach was, ich mach einfach weiter. Egal was kommt.“ Dann schlafe ich ein.

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