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Die besessene Weihnacht – Ein Winterm├Ąrchen von Ludwig Bechstein

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Des K├Ânigs Weihnacht - M├Ąrchen, Weihnachtsgeschichte von Ludwig Bechstein
Novellen - Kurzgeschichten - B├╝cher - Daniela Noitz

Willkommen zu der Weihnachtsgeschichte „Des K├Ânigs Weihnacht“ von Ludwig Bechstein. In diesem M├Ąrchen erz├Ąhlt Bechstein von der b├Âsen Versuchung, die auf Ludwigs Sohn, Karl, einwirkte, als er das Weihnachtsfest feierte. Doch durch Gottes Barmherzigkeit und Gebete konnte Karl gerettet werden. Trotzdem f├╝hrten die Intrigen des Teufels dazu, dass die Feierlichkeiten f├╝r K├Ânig Ludwig tr├╝b verliefen. Tauchen Sie ein in die Welt der M├Ąrchen und erleben Sie die emotionale Achterbahnfahrt von K├Ânig Ludwig und seinem Sohn Karl.

Des K├Ânigs Weihnacht

Wo jetzt der Dom zu Frankfurt steht, stand schon zu K├Ânig Ludwig des Deutschen Zeiten eine Kapelle, die hier der Rudtlint, wie auch sp├Ąter zu St. Salvator, und war der heiligen Jungfrau Maria und Karl dem Gro├čen geweiht. Ludwig der Deutsche feierte das Weihnachtsfest in seiner Pfalz zu Frankfurt am Main, und berief dorthin eine Reichsversammlung. Da geschah es, da├č der Teufel in Gestalt eines Priesters und guten Geistes zu Ludwigs Sohne, Karl, trat, und zu ihm sagte: „Siehe, du bist der J├╝ngste unter deinen Br├╝dern, und dein Vater will das Reich deinem Bruder Karlmann geben, das doch dir von Gott bestimmt ist, und will dich verderben, solches will Gott nicht leiden.“ Karl aber entsetzte sich vor der Versuchung und eilte in die Kapelle – indem er rief: „Hebe dich weg, Versucher! Du bist kein Bote von oben!“ – Der Teufel aber folgte ihm in die Kirche nach und sprach: „W├Ąre ich nicht ein Bote von oben, wie d├╝rft‘ ich mit dir eintreten in dieses Gotteshaus? Wie d├╝rft‘ ich das Sakrament des Altars, das heilige Me├čopfer, vollziehen?“ – Und so beth├Ârte er Karls Sinn mit dem Trug der H├Âlle und las die Messe, und reichte ihm die gebenedeite Hostie, und mit der Hostie fuhr er in ihn, und besa├č ihn.

Da nun die Reichsversammlung war, redete Karl unsinnig in ihr, ri├č sich das Wehrgehenk von der Seite, schleuderte es samt dem Schwerte mitten in den Saal, ri├č den G├╝rtel sich ab und die Gewande vom Leibe, und ward heftig hin und her ger├╝ttelt, so da├č alle Anwesenden sich entsetzten. Die Bisch├Âfe aber ergriffen den vom b├Âsen Feind Besessenen und f├╝hrten ihn in die Kapelle, und der Erzbischof begann die Messe ├╝ber ihn zu singen. Da begann Karl laut zu klagen und Weh ├╝ber Weh zu schreien in einem fort bis die Messe zu Ende war, aber die Priester lie├čen nicht ab mit Gebet, bis der Feind wieder von dem K├Ânigssohne wich, und Karl durch Gottes Barmherzigkeit geheilt ward. Hielt also K├Ânig Ludwig gar eine tr├╝be Weihnacht zu Frankfurt. Aber was des Teufels Bosheit des K├Ânigs Sohn eingefl├╝stert, erf├╝llte sich sp├Ąter dennoch, denn Karlmann und Ludwig starben beide vor ihm, und Karl erhielt des Deutschen Reiches Krone, wenn auch nur auf kurze Zeit, denn er fiel in Schwermut, und gab sich ganz in die H├Ąnde der Pfaffen. Da entsetzten ihm die F├╝rsten des Reiches und gaben das an Arnulf, einen nat├╝rlichen Sohn seines Bruders Karlmann.

Ludwig Bechstein 

Ludwig Bechstein: Der Meister der deutschen M├Ąrchen

Ludwig Bechstein war ein deutscher Schriftsteller, der im 19. Jahrhundert lebte und sich vor allem durch seine M├Ąrchen- und Sagenb├╝cher einen Namen gemacht hat. Sein Werk „Deutsches M├Ąrchenbuch“ gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschen M├Ąrchenliteratur. Eines seiner ber├╝hmtesten M├Ąrchen ist „Des K├Ânigs Weihnacht“, das auch heute noch gerne gelesen und erz├Ąhlt wird.

In „Des K├Ânigs Weihnacht“ erz├Ąhlt Bechstein die Geschichte von K├Ânig Ludwig des Deutschen, der das Weihnachtsfest in seiner Pfalz zu Frankfurt am Main feierte. Doch der Teufel versuchte, seinen Sohn Karl zu verf├╝hren und ihm das Reich zu nehmen. Dies f├╝hrt zu einer dramatischen Szene in der Kirche, die letztendlich zu Karls Heilung f├╝hrt. Das

M├Ąrchen zeigt eindrucksvoll, wie der Glaube an Gott und das B├Âse k├Ąmpfen miteinander um die Seele eines Menschen.

Bechsteins M├Ąrchen sind gepr├Ągt von einer klaren Sprache, einer sorgf├Ąltigen Erz├Ąhlstruktur und einer tiefen Verbundenheit zur deutschen Volkskultur. Er gilt als Meister der deutschen M├Ąrchen und hat mit seinen Werken die Fantasie und die Vorstellungskraft von Generationen von Lesern und Zuh├Ârern befl├╝gelt.

Wenn Sie auf der Suche nach spannenden und zeitlosen Geschichten sind, dann sollten Sie unbedingt einen Blick in Bechsteins M├Ąrchen werfen. Seine Werke sind nicht nur f├╝r Kinder, sondern auch f├╝r Erwachsene geeignet und vermitteln wichtige moralische Werte und Lebensweisheiten. Lesen Sie eines seiner M├Ąrchen vor dem Kaminfeuer an einem kalten Winterabend und lassen Sie sich von der Magie seiner Worte verzaubern.

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1 Kommentar zu ÔÇ×Die besessene Weihnacht – Ein Winterm├Ąrchen von Ludwig BechsteinÔÇť

  1. Meist,ein Hin,Her ÔŁŚIn solchen H├Ąusern.Dann,wird dich recht gut und schnell entschlossen.ÔŁŚ­čîčWas soll man mehr sagen?Kurzum,—Meine MeinungԝʭčîčLG KARIN

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