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Die besessene Weihnacht – Ein WintermĂ€rchen von Ludwig Bechstein

Banner fĂŒr das Autorenprofil von Franziska Franzi auf Amazon. Hintergrund ist grau und dunkel gefĂ€rbt, in der Mitte ist das Pseudonym Foto und der Name Franziska Franzi
Des Königs Weihnacht - MÀrchen, Weihnachtsgeschichte von Ludwig Bechstein
Novellen - Kurzgeschichten - BĂŒcher - Daniela Noitz

Willkommen zu der Weihnachtsgeschichte „Des Königs Weihnacht“ von Ludwig Bechstein. In diesem MĂ€rchen erzĂ€hlt Bechstein von der bösen Versuchung, die auf Ludwigs Sohn, Karl, einwirkte, als er das Weihnachtsfest feierte. Doch durch Gottes Barmherzigkeit und Gebete konnte Karl gerettet werden. Trotzdem fĂŒhrten die Intrigen des Teufels dazu, dass die Feierlichkeiten fĂŒr König Ludwig trĂŒb verliefen. Tauchen Sie ein in die Welt der MĂ€rchen und erleben Sie die emotionale Achterbahnfahrt von König Ludwig und seinem Sohn Karl.

Des Königs Weihnacht

Wo jetzt der Dom zu Frankfurt steht, stand schon zu König Ludwig des Deutschen Zeiten eine Kapelle, die hier der Rudtlint, wie auch spĂ€ter zu St. Salvator, und war der heiligen Jungfrau Maria und Karl dem Großen geweiht. Ludwig der Deutsche feierte das Weihnachtsfest in seiner Pfalz zu Frankfurt am Main, und berief dorthin eine Reichsversammlung. Da geschah es, daß der Teufel in Gestalt eines Priesters und guten Geistes zu Ludwigs Sohne, Karl, trat, und zu ihm sagte: „Siehe, du bist der JĂŒngste unter deinen BrĂŒdern, und dein Vater will das Reich deinem Bruder Karlmann geben, das doch dir von Gott bestimmt ist, und will dich verderben, solches will Gott nicht leiden.“ Karl aber entsetzte sich vor der Versuchung und eilte in die Kapelle – indem er rief: „Hebe dich weg, Versucher! Du bist kein Bote von oben!“ – Der Teufel aber folgte ihm in die Kirche nach und sprach: „WĂ€re ich nicht ein Bote von oben, wie dĂŒrft‘ ich mit dir eintreten in dieses Gotteshaus? Wie dĂŒrft‘ ich das Sakrament des Altars, das heilige Meßopfer, vollziehen?“ – Und so bethörte er Karls Sinn mit dem Trug der Hölle und las die Messe, und reichte ihm die gebenedeite Hostie, und mit der Hostie fuhr er in ihn, und besaß ihn.

Da nun die Reichsversammlung war, redete Karl unsinnig in ihr, riß sich das Wehrgehenk von der Seite, schleuderte es samt dem Schwerte mitten in den Saal, riß den GĂŒrtel sich ab und die Gewande vom Leibe, und ward heftig hin und her gerĂŒttelt, so daß alle Anwesenden sich entsetzten. Die Bischöfe aber ergriffen den vom bösen Feind Besessenen und fĂŒhrten ihn in die Kapelle, und der Erzbischof begann die Messe ĂŒber ihn zu singen. Da begann Karl laut zu klagen und Weh ĂŒber Weh zu schreien in einem fort bis die Messe zu Ende war, aber die Priester ließen nicht ab mit Gebet, bis der Feind wieder von dem Königssohne wich, und Karl durch Gottes Barmherzigkeit geheilt ward. Hielt also König Ludwig gar eine trĂŒbe Weihnacht zu Frankfurt. Aber was des Teufels Bosheit des Königs Sohn eingeflĂŒstert, erfĂŒllte sich spĂ€ter dennoch, denn Karlmann und Ludwig starben beide vor ihm, und Karl erhielt des Deutschen Reiches Krone, wenn auch nur auf kurze Zeit, denn er fiel in Schwermut, und gab sich ganz in die HĂ€nde der Pfaffen. Da entsetzten ihm die FĂŒrsten des Reiches und gaben das an Arnulf, einen natĂŒrlichen Sohn seines Bruders Karlmann.

Ludwig Bechstein 

Ludwig Bechstein: Der Meister der deutschen MĂ€rchen

Ludwig Bechstein war ein deutscher Schriftsteller, der im 19. Jahrhundert lebte und sich vor allem durch seine MĂ€rchen- und SagenbĂŒcher einen Namen gemacht hat. Sein Werk „Deutsches MĂ€rchenbuch“ gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschen MĂ€rchenliteratur. Eines seiner berĂŒhmtesten MĂ€rchen ist „Des Königs Weihnacht“, das auch heute noch gerne gelesen und erzĂ€hlt wird.

In „Des Königs Weihnacht“ erzĂ€hlt Bechstein die Geschichte von König Ludwig des Deutschen, der das Weihnachtsfest in seiner Pfalz zu Frankfurt am Main feierte. Doch der Teufel versuchte, seinen Sohn Karl zu verfĂŒhren und ihm das Reich zu nehmen. Dies fĂŒhrt zu einer dramatischen Szene in der Kirche, die letztendlich zu Karls Heilung fĂŒhrt. Das

MÀrchen zeigt eindrucksvoll, wie der Glaube an Gott und das Böse kÀmpfen miteinander um die Seele eines Menschen.

Bechsteins MĂ€rchen sind geprĂ€gt von einer klaren Sprache, einer sorgfĂ€ltigen ErzĂ€hlstruktur und einer tiefen Verbundenheit zur deutschen Volkskultur. Er gilt als Meister der deutschen MĂ€rchen und hat mit seinen Werken die Fantasie und die Vorstellungskraft von Generationen von Lesern und Zuhörern beflĂŒgelt.

Wenn Sie auf der Suche nach spannenden und zeitlosen Geschichten sind, dann sollten Sie unbedingt einen Blick in Bechsteins MĂ€rchen werfen. Seine Werke sind nicht nur fĂŒr Kinder, sondern auch fĂŒr Erwachsene geeignet und vermitteln wichtige moralische Werte und Lebensweisheiten. Lesen Sie eines seiner MĂ€rchen vor dem Kaminfeuer an einem kalten Winterabend und lassen Sie sich von der Magie seiner Worte verzaubern.

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1 Kommentar zu „Die besessene Weihnacht – Ein WintermĂ€rchen von Ludwig Bechstein“

  1. Meist,ein Hin,Her ❗In solchen HĂ€usern.Dann,wird dich recht gut und schnell entschlossen.❗🌟Was soll man mehr sagen?Kurzum,—Meine Meinung✹🌟LG KARIN

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Suche dirk bachhausen. Zitat von rudolf nurejew.