Der Vogel Bulbulis und der Bernsteinring | Ein M├Ąrchen aus Lettland

Der Vogel Bulbulis und der Bernsteinring - M├Ąrchen aus Lettland

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Ein weiser K├Ânig regierte einst ein reiches Land am Meer. Er hatte drei wohlgeratene S├Âhne und besonnene Nachbarn, und so stand in seinem Land alles zum Besten.

Nun h├Ątte der K├Ânig recht zufrieden sein k├Ânnen, aber da war eine grosse Sorge, die ihn plagte. Einmal hatte der ├Ąlteste seiner Ratgeber davon berichtet, dass andere V├Âlker sich an den langen Winterabenden wundersame Geschichten erz├Ąhlten.

┬źSie nennen ihre Geschichten M├Ąrchen┬╗, hatte der Ratgeber gesagt. ┬źUnd diese M├Ąrchen sind ein Schatz, den sie sorgsam h├╝ten und an ihre Kinder und Kindeskinder weitergeben,sodass er niemals verlorengehen kann. Auch unser Volk hatte einst seine M├Ąrchen. Aber es gibt gewiss keinen Menschen mehr in diesem Land, der auch nur eines zu erz├Ąhlen weiss.┬╗

Da hatte der K├Ânig begonnen, sein Volk zu befragen. Aber niemand hatte ihm eine Antwort geben k├Ânnen. Er liess ├╝berall verk├╝nden, dass derjenige eine hohe Belohnung erhalte, der wisse, wohin sie geraten seien. Lange Zeit wartete er vergebens.

Und er hatte schon alle Hoffnung aufgegeben, als eines Tages ein Greis aus dem fernsten Teil seines Reiches zu ihm kam und sagte: ┬źIch war noch ein Knabe, da erz├Ąhlte mir die Mutter meiner Mutter von dem Vogel Bulbulis. Er war es, der einst unseren M├Ąrchenschatz raubte und in ein K├Ânigreich trug, das hinter neun Fl├╝ssen und neun H├╝geln liegt. Dort lebt er allein in einem Garten. Abends schl├╝pft er in seinen goldenen K├Ąfig, der in einer m├Ąchtigen Linde mit drei Kronen h├Ąngt. Weil er aber mit einer herrlichen, bet├Ârenden Stimme zu singen vermag, stellen die Menschen ihm nach. Sollte es Euch gelingen, in den Besitz des Vogels Bulbulis zu kommen, werden wir alsbald unseren M├Ąrchenschatz zur├╝ckerhalten.┬╗

Der K├Ânig war ├╝ber die Worte des Alten hocherfreut, und so belohnte er ihn reich. Dann rief er seine S├Âhne und erz├Ąhlte ihnen, was der Alte berichtet hatte.

Zum ├Ąltesten Sohn aber sprach er: ┬źGehe hin und fange den Vogel Bulbulis!┬╗

Da g├╝rtete der ├älteste sein Schwert, nahm sich ein starkes Pferd und verabschiedete sich von seinem Vater. Seine Br├╝der begleiteten ihn bis vor die Stadt. Dort hieb er mit seinem Schwert eine tiefe Kerbe in den Stamm einer Buche und sagte: ┬źReitet jeden Morgen hierher. Bleibt die Kerbe weiss, so ist mir nichts geschehen. F├Ąrbt sie sich jedoch blutrot, so bedarf ich eurer Hilfe.┬╗

Darauf verliess er nun auch seine Br├╝der und ritt ├╝ber neun Fl├╝sse und neun H├╝gel, bis er in die Hauptstadt jenes K├Ânigreiches gelangte, in dem der Vogel Bulbulis lebte. Dort eilte er gleich zum K├Ânig und fragte ihn nach der m├Ąchtigen Linde mit den drei Kronen.

┬źDer Baum w├Ąchst in meinem Garten┬╗, antwortete der K├Ânig. ┬źAber ich rate dir, gib dein Vorhaben auf und kehre nach Hause zur├╝ck. Viele J├╝nglinge drangen in den Garten ein, um sich den Vogel Bulbulis zu holen, doch keiner kehrte je zur├╝ck.┬╗

Der K├Ânigssohn beachtete aber die warnenden Worte nicht, und er ging in den Garten. Doch nach der Linde blickte er sich vergeblich um. Wohin er auch seine Schritte lenkte, ├╝berall standen ihm Birken im Wege. Endlich, als die Sonne schon sank, kam er auf eine kleine Lichtung, in deren Mitte die Linde ihre drei Kronen ausbreitete. Da versteckte er sich im hohen Gras und wartete.

Pl├Âtzlich erf├╝llten herrliche T├Âne die Luft. Und der K├Ânigssohn vernahm einen Gesang so bet├Ârend, dass es sein Herz r├╝hrte. Als der Gesang verstummte, entdeckte er den Vogel, der sich auf einem Ast vor dem goldenen K├Ąfig niedergelassen hatte. Voller Argwohn sp├Ąhte er in die Runde, und dabei begann er zu klagen: ┬źAlle schlafen schon fein gebettet. Nur ich allein kann keine Ruhe finden. Ist denn niemand hier, der mirGute Nacht sagt?┬╗

Der K├Ânigssohn ├╝berlegte nicht lange. Er sagte: ┬źGute Nacht, Vogel Bulbulis!┬╗

Damit hatte er sein Versteck verraten. Und sogleich erhob sich der Vogel von dem Ast, glitt hinunter und ber├╝hrte ihn mit seinem rechten Fl├╝gel. Im selben Augenblick wurde der K├Ânigssohn in eine Birke verwandelt.

Anderntags sahen die beiden Br├╝der, dass sich die Kerbe im Buchenstamm blutrot gef├Ąrbt hatte. Ohne zu s├Ąumen, schlug der Zweit├Ąlteste eine neue Kerbe in den Baum und sagte: ┬źSo will ich mich denn auf den Weg machen. Reite du fortan allein jeden Morgen hierher und sieh nach dem Zeichen.┬╗

Dann sattelte er sein Pferd, g├╝rtete sein Schwert und machte sich auf den langen Weg ├╝ber die neun Fl├╝sse und die neun H├╝gel, um seinem Bruder zu Hilfe zu eilen.

Schon bald gelangte er in dieHauptstadt des fremden Reiches, und auch ihn warnte der K├Ânig vor dem Vogel Bulbulis. Aber der J├╝ngling liess sich nicht abhalten. Er eilte in den Garten, um seinen Bruder zu suchen. Und bevor noch die D├Ąmmerung hereingebrochen war, fand er die Linde mit den drei Kronen. Er versteckte sich ÔÇô wie zuvor sein Bruder ÔÇô im hohen Gras und wartete. Und wieder nahte der Vogel mit seinem bet├Ârenden Gesang. Kaum aber hatte er sich auf einem Ast niedergelassen, verstummte er und sp├Ąhte voller Argwohn in die Runde.

Dann begann er zu klagen: ┬źAlle schlafen schon fein gebettet. Nur ich allein kann keine Ruhe finden. Ist denn niemand hier, der mirGute Nacht sagt?┬╗

Da besann sich auch der zweit├Ąlteste K├Ânigssohn nicht lange. Er rief mit lauter Stimme: ┬źGute Nacht, Vogel Bulbulis!┬╗

Sogleich entdeckte ihn der Vogel im hohen Gras, glitt hinunter und ber├╝hrte ihn mit seinem rechten Fl├╝gel. So wurde auch der zweite K├Ânigssohn in eine Birke verwandelt.

Am n├Ąchsten Morgen sah der j├╝ngste Bruder die blutrote Kerbe im Stamm der Buche. So schnell ihn seine F├╝sse trugen, eilte er zu seinem Vaterund sagte: ┬źLass mich nun reiten. Vielleicht gelingt es mir, meine Br├╝der zu befreien und die M├Ąrchen deines Volkes zur├╝ckzuholen.┬╗

Und der K├Ânig liess den J├╝ngsten ziehen.

So ging es wiederum ├╝ber neun Fl├╝sse und neun H├╝gel in das ferne Land. Und auch der j├╝ngste K├Ânigssohn entdeckte die Linde mit den drei Kronen und dem goldenen K├Ąfig darin. Alsbald h├Ârte er einen lieblichen Gesang. Da versteckte er sich schnell hinter einem Birkenstamm, und schon vernahm er die klagende Stimme des Vogels Bulbulis: ┬źAlle schlafen schon fein gebettet. Nur ich allein kann keine Ruhe finden. Ist denn niemand hier, der mirGute Nacht sagt?┬╗

Der j├╝ngste K├Ânigssohn r├╝hrte sich nicht, er schwieg. Da hob der Vogel von neuem an zu klagen. Doch der J├╝ngling blieb in seinem Versteck und tat den Mund nicht auf. Der Vogel klagte ein drittes Mal.

Als er wieder keine Antwort erhielt, w├Ąhnte er sich in dem grossen Garten allein. Er schl├╝pfte beruhigt in seinen goldenen K├Ąfig, steckte den Kopf unter einen Fl├╝gel und schlief ein.

Nun verliess der K├Ânigssohn sein Versteck und kletterte auf die Linde. Bevor er aber die T├╝r des goldenen K├Ąfigs schloss, entdeckte er einen kostbaren Bernsteinring, den der Vogel an einer Kralle trug. Behutsam zog er ihn ab und verwahrte ihn in einem kleinen Beutel. Dann ergriff er den K├Ąfig und stieg hinab.

Der Vogel erwachte, er schlug wild mit den Fl├╝geln und flatterte verzweifelt gegen die St├Ąbe seines K├Ąfigs. Aber es half ihm alles nichts, er war gefangen und musste Antwort geben, als der j├╝ngste K├Ânigssohn ihn nach seinen Br├╝dern fragte.

┬źDie beiden Birken am Rande der Lichtung sind deine Br├╝der┬╗, sagte der Vogel.

┬źUnd die anderen B├Ąume?┬╗, fragte der K├Ânigssohn.

┬źBis auf die Linde waren es Menschen.┬╗

┬źSag nun, Vogel Bulbulis, was kann ich tun, damit sie alle ihre wahre Gestalt zur├╝ckerhalten?┬╗

┬źNimm eine Handvoll Erde und wirf sie in die Krone einer jeden Birke. Dann wird mein Zauber gebrochen sein.┬╗

Zuerst warf der j├╝ngste K├Ânigssohn Erde in die beiden Birken am Rande der Lichtung. Und als seine Br├╝der ihre menschliche Gestalt zur├╝ckerhalten hatten, halfen sie freudig, die ├╝brigen B├Ąume wieder in Menschen zu verwandeln, immer gr├Âsser wurde die Schar der J├╝nglinge, die den j├╝ngsten K├Ânigssohn umringten. Und alle dankten ihm f├╝r ihre gl├╝ckliche Rettung. Nachdem drei Tage vergangen waren, machten sie sich auf den Heimweg.

So zogen auch die drei Br├╝der los. Sie ├╝berquerten die neun H├╝gel und neun Fl├╝sse, bis sie in ihr Land kamen. Der J├╝ngste trug den goldenen K├Ąfig mit dem Vogel Bulbulis darin. Er ahnteaber nicht, dass seine Br├╝der mit neidischen Blicken auf ihn schauten.

Als sie sich abends am Meeresufer niedergelegt hatten und der J├╝ngste eingeschlafen war, kamen die beiden ├Ąlteren Br├╝der rasch ├╝berein, ihm den Vogel zu rauben. Sie fesselten den Bruder und warfen ihn ins Meer. Dann ergriffen sie den goldenen K├Ąfig mit dem Vogel und ritten zum Schloss.

Aber der j├╝ngste K├Ânigssohn ertrank nicht. Er sank bis auf den Meeresgrund hinab, und eine Str├Âmung trug ihn in das Bernsteinschloss der Meeresk├Ânigin. Die fand Gefallen an dem sch├Ânen J├╝ngling, befreite ihn von seinen Fesseln und bat ihn, bei ihr zu bleiben. Der K├Ânigssohn willigte ein, und nicht lange danach verm├Ąhlten sie sich miteinander.

Der K├Ânigssohn vergass aber nicht, dass er ausgezogen war, um seine Br├╝der zu retten und die M├Ąrchen seines Volkes zur├╝ckzuholen. Und sein Herz wurde schwer ├╝ber die Tat seiner Br├╝der, die ihm ihre wunderbare Rettung so ├╝bel gelohnt hatten.

┬źDer M├Ąrchenschatz ist meinem Volkwiedergegeben┬╗, sagte er zur Meeresk├Ânigin.

┬źAber meine Br├╝der haben das Lob erhalten, das mit geb├╝hrt. Alles, was mir bleibt, ist dieser Bernsteinring, den ich dem Vogel Bulbulis abgestreift habe.┬╗

Dabei ├Âffnete er den Beutel und zog das Kleinod heraus.

Kaum hatte aber die Meeresk├Ânigin den Ring erblickt, da umarmte sie ihren Gemahl und sprach. ┬źGr├Ąme dich nicht. Es ist wahr, deine Br├╝der haben dich betrogen. Doch den M├Ąrchenschatz haben sie deinem Volk nicht zur├╝ckgebracht. Als der Vogel die M├Ąrchen einst raubte, schloss er sie in diesen Ring ein, und nur derjenige vermag die M├Ąrchen wieder lebendig zu machen, der den Ring besitzt. Sie werden aus seinem Munde str├Âmen, und die Menschen, die sie vernehmen, werden hinauseilen und sie ├╝ber das ganze Land verbreiten.┬╗

┬źWie stelle ich es aber an, dass der Bernstein die M├Ąrchen freigibt?┬╗, fragte der K├Ânigssohn.

┬źDu musst ihn unter deine Zunge legen┬╗, antwortete die Meeresk├Ânigin.

Da z├Âgerte der K├Ânigssohn nicht, er legte den Ring unter die Zunge. Alsbald sp├╝rte er eine seltsame Kraft, die von dem Bernsteinring auf ihn ├╝berging, und er setzte sich zu F├╝ssen der Meeresk├Ânigin und begann zu erz├Ąhlen.Viele Tage lang hatte der K├Ânigssohn zu F├╝ssen der Meeresk├Ânigin gesessen und ihr die M├Ąrchen seines Volkes erz├Ąhlt. Eine grosse Freude war dabei ├╝ber ihn gekommen. Und nun verlangte es ihn, auf die Erde und zu seinem Vater zur├╝ckzukehren und den kostbaren M├Ąrchenschatz zu ├╝berbringen.

┬źWie aber soll ich es anstellen, dass ich zur Erde hinaufgelange?┬╗, fragte er.

Da geleitete ihn die Meeresk├Ânigin zu einer Br├╝cke aus schimmerndem Bernstein und geleitete ihn hin├╝ber bis ans Meeresufer. Hier nahmen sie Abschied voneinander, und der K├Ânigssohn ging frohgemut den Weg zum Schloss.

Der K├Ânig wusste sich vor Gl├╝ck ├╝ber die R├╝ckkehr des j├╝ngsten Sohnes kaum zu fassen. Die ungetreuen Br├╝der aber erschraken, sie f├╝rchteten die Strafe f├╝r ihre b├Âse Tat. Und so stahlen sie sich davon und krochen in ein Versteck.

Der J├╝ngste fand sie jedoch bald und sprach zu ihnen: ┬źDa ihr meine Br├╝der seid, will ich euch verzeihen.┬╗

Danach begab er sich wieder zum K├Ânig und bat ihn: ┬źRufe doch die Ratgeber und das ganze Gesinde zusammen, denn alle sollen h├Âren, was ich zu erz├Ąhlen weiss.┬╗

Der Vater fragte: ┬źWozu k├Ânnte das noch gut sein? Deine Br├╝der baten mich in gleicher Weise. Aber als sich alle versammelt hatten und der Vogel Bulbulis ÔÇô denn wisse, deine Br├╝der haben ihn gefangen ÔÇô hereingetragen war, damit dieser den M├Ąrchenschatz zur├╝ckgebe, blieb der Vogel stumm.┬╗

Der j├╝ngste K├Ânigssohn beharrte aber auf seinem Wunsch, und zuletzt erf├╝llte der Vater ihn. Als nun im Schloss alle beisammen waren, zog der K├Ânigssohn den Bernsteinringaus dem Beutel hervor und legte ihn sich unter die Zunge. Da sp├╝rte er, wie zum zweiten Mal jene seltsame Kraft von dem Bernsteinring auf ihn ├╝berging. Und wie staunte der ganze Hof, denn alsbald str├Âmten die M├Ąrchen aus seinem Munde und drangen in die Herzen aller. Sechs Tage lang h├Ârten sie dem j├╝ngsten K├Ânigssohn zu, und als am Abend des siebenten Tages das letzte M├Ąrchen erz├Ąhlt war, liefen sie hinaus und verbreiteten den kostbaren Schatz ├╝bers ganze Land.

Der K├Ânig aber umarmte den J├╝ngsten und sprach: ┬źDir geb├╝hrt Dank! Du hast dem Land den M├Ąrchenschatz wiedergebracht. Doch sage, wie hast du ihn gefunden?┬╗

Da berichtete der J├╝ngste, wie es ihm gelungen war, den Vogel Bulbulis zu finden und zu fangen. Er berichtete aber auch von seinen Br├╝dern, die der Vogel in zwei Birken verwandelt hatte, von ihrer Befreiung und davon, wie sie ihn gefesselt und ins Meer geworfen hatten.

┬źDoch ich habe ihnen verziehen┬╗, sagte er.

Schliesslich zeigte er den Bernsteinring her und erkl├Ąrte, welche Bewandtnis es damit habe.

┬źDas Geheimnis seiner Zauberkraft hat mir die Meeresk├Ânigin offenbart, und die ist meine Gemahlin.┬╗

Darauf ging er zu dem goldenen K├Ąfig und steckte dem Vogel Bulbulis, der seit seiner Gefangennahme tr├╝bsinnig vor sich hingestarrt hatte, den Bernsteinring an. Kaum aber hatte er das getan, da hob der Vogel den Kopf und fing zu singen an.

Wie gefiel das dem K├Ânig!

Bis zum n├Ąchsten Morgen lauschte er dem herrlichen Gesang. W├Ąhrenddessen war der J├╝ngste ans Meeresufer gegangen und ├╝ber die Bernsteinbr├╝cke ins Reich der Meeresk├Ânigin zur├╝ckgekehrt.

Da lebten sie gl├╝cklich und zufrieden. Und an den langen Winterabenden konnten sie h├Âren, wie die Menschen oben im Land einander die M├Ąrchen erz├Ąhlten, die der j├╝ngste K├Ânigssohn einst der Meeresk├Ânigin in dem Bernsteinschloss berichtete.

M├Ąrchen aus Lettland

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