Ich vertraue dir nicht - das Buch zum erlernen von Vertrauen

Eine inspirierende Geschichte zum Nachdenken: ­čžö Der Reisbauer

Banner f├╝r das Autorenprofil von Franziska Franzi auf Amazon. Hintergrund ist grau und dunkel gef├Ąrbt, in der Mitte ist das Pseudonym Foto und der Name Franziska Franzi
Eine Geschichte zum Nachdenken: Der Reisbauer
Novellen - Kurzgeschichten - B├╝cher - Daniela Noitz

Es war einmal ein armer Reisbauer, der trotz all seines Flei├čes in seinem Leben nicht vorw├Ąrtskam. Eines Abends begegnete ihm der Mondhase, von dem man wei├č, dass er jeden Wunsch erf├╝llen kann.

„Ich bin gekommen, dir zu helfen.“ sagte der Mondhase. „Ich werde dich auf den Wunschberg bringen, dort kannst du dir aussuchen, was immer du willst.“ Und ehe er sich versah, fand sich der Reisbauer vor einem pr├Ąchtigen Tor wieder, ├╝ber das geschrieben stand: „Jeder Wunsch wird Wirklichkeit.“

Gut, dachte der Bauer und rieb sich die H├Ąnde, das armselige Leben hat nun ein Ende. Und so trat er durch das Tor. Eine alte Frau mit wei├čem Haar und einem g├╝tigen L├Ącheln begr├╝├čte ihn mit den Worten: „Was immer Du Dir w├╝nschst wird sich erf├╝llen. Aber Du musst zuerst wissen, was man sich alles w├╝nschen kann. Daher folge mir!“

So betraten sie nacheinander mehrere S├Ąle, einer sch├Âne als der andere. „Hier“, sprach die weise Frau, „im ersten Saal siehst Du das Schwert des Ruhms. Wer sich das w├╝nscht, wird ein gewaltiger General; er eilt von Sieg zu Sieg und sein Name wird auch noch in den fernsten Zeiten genannt. Willst Du das?“

„Nicht schlecht“, dachte sich der Bauer, „Ruhm ist ein sch├Ânes Ding, und ich m├Âchte die Gesichter der Leute im Dorf sehen, wenn ich General w├╝rde. Aber ich will es mir noch einmal ├╝berlegen. Gehen wir weiter.“

„Gut, gehen wir weiter“, sagte l├Ąchelnd die Weise. Im zweiten Saal zeigte sie dem Bauern das Buch der Weisheit. „Wer sich das w├╝nscht, dem werden alle Geheimnisse des Himmels und der Erde offenbar.“ Der Bauer meinte: „Ich habe mir schon immer gew├╝nscht, viel zu wissen. Das w├Ąre vielleicht das Richtige. Aber ich will es mir noch einmal ├╝berlegen.“

Im dritten Saale ruhte ein K├Ąstchen aus purem Gold. „Das ist die Truhe des Reichtums. Wer sich die w├╝nscht, dem fliegt das Geld zu, ob er nun arbeitet oder nicht.“ sagte die weise Frau. „Ha“, lachte der Bauer, „das wird das Richtige sein. Wer reich ist, der kann sich alles kaufen. Doch Gl├╝ck und Reichtum sind zwei verschiedene Dinge, so sagt man. Ich wei├č nicht recht.“

Und so ging der Bauer von Saal zu Saal, ohne sich f├╝r etwas zu entscheiden.

„Nun w├Ąhle“, sagte die weise Frau l├Ąchelnd, als sie den letzten Saal gesehen hatten. Was immer Du Dir davon w├╝nschst, wird erf├╝llt werden!“

„Du musst mir noch ein wenig Zeit lassen“, erwiderte der Bauer, „ich muss mir die Sache ├╝berlegen.“

In diesem Augenblick ging das Tor hinter ihm zu und die weise Frau war verschwunden. Aber der Mondhase sa├č wieder da und sagte zum Bauern: „Armer Bauer, wie du sind die meisten Menschen. Sie wissen nicht, was sie sich w├╝nschen sollen oder sie w├╝nschen sich alles und bekommen nichts. Was sich einer wirklich w├╝nscht, das schenken ihm die G├Âtter, aber der Mensch muss zuerst einmal wissen, was er sich wirklich w├╝nscht …“

Autor/in unbekannt 

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Ich hasse Menschen Buch

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