Der ­čÉ╗ Tanzb├Ąr – Eine Kurzgeschichte ├╝ber Missgunst und Neid

Der Tanzb├Ąr - eine Kurzgeschichte zum Nachdenken
Novellen - Kurzgeschichten - B├╝cher - Daniela Noitz

Ein B├Ąr, der viele Jahre von seinem Herrn in Ketten gehalten worden war und f├╝r ihn immer wieder vor einem zahlenden Publikum tanzen musste, konnte sich befreien. Schnell lief er daraufhin zu seinen Freunden in den Wald. Viele dort erkannten ihn wieder. Sie hie├čen ihn willkommen, lie├čen ihn hochleben und feierten mit ihm seine Wiederkehr.

Da kam gute Laune auf und der B├Ąr nahm das zum Anlass, seinen Freunden und Artgenossen zu zeigen, welche Kunstst├╝cke er in der Gefangenschaft bei den Menschen gelernt hatte. Er stellte sich auf seine Hinterf├╝├če und begann, eifrig zu tanzen.

Das fanden die anderen lustig und sie versuchten, es ihm nachzumachen. Doch das ging ihnen gr├╝ndlich daneben. Es gelang ihnen nicht, f├╝r l├Ąngere Zeit auf ihren Hinterf├╝├čen zu stehen oder gar noch damit zu tanzen. Sie torkelten nur, plumpsten zu Boden und machten sich l├Ącherlich.

Da wurden sie w├╝tend auf den Tanzb├Ąr und sagten sich: ÔÇ×Was will der Kerl bei uns? Es geht ihm nur darum, sich wichtig zu machen und uns zu ├╝bertrumpfen“. Gemeinsam fielen sie ├╝ber ihn her und jagten ihn aus dem Wald.

Christian Fürchtegott Gellert 

+1
0
+1
0
Dieses Bild teilen:
Alfahosting - Homepage-Baukasten

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mut zur Selbstverantwortung: Werde zum Gestalter deines Lebens!
Alepeo aleppo oliven├Âlseife mit moschus amber duft. Zitat von hermann hesse.